zugegeben, ich bin recht neu im Spiel, aber lese dann doch ganz gerne mal in Foren, etc. Offenbar scheint es ... "Probleme" mit dem Heiraten zu geben, insbesondere, wenn die Bevölkerung "schlecht verteilt" ist.
Ich habe beispielsweise 2 heiratswillige Jugendliche, dummerweise beide männlich.
Daher kam mir der Gedanke, wie man daß sinnvoll und realistisch ändern könnte, bzw. Abhilfe schaffen. Da auch unsere Vorfahren - laut Wikipedia - nicht dumm waren, kamen wir zum selben Schluß;
Dieser sollte relativ begrenzt sein (regional) - uns/oder möglicherweise auf Fürstentümer (keine Ahnung was da genau geplant ist) beschränkt sein. Möglicherweise alle 2 Wochen als Event, die Heiratswilligen müssten dann in die (Handels-)Stadt geschafft werden. Gegf. könnte man eine Mitgift mitgeben, oder ähnliches. (Gedanke zur Ausgestaltung nicht ausgereift - bitte um Diskussion)
Des weiteren könnte man überdenken, ob man nicht bei Siedlungsübernahme automatisch jeweils einen Jugendlichen (M/W zb. heiratsfähig binnen 2 Wochen) bekommt.
Ich sehe bei der aktuellen Form der Heirat keine schwerwiegenden Probleme, welche man jetzt angehen müsste. Theoretisch sollte die Bevölkerung auch so nicht aussterben, sie heiraten nur eben später...aber nicht so spät das sie keine Kinder mehr bekommen könnten. Führe aber derzeit zu diesem Thema einen Feldversuch durch, der sicher noch ein paar Wochen laufen wird. Der mir die Entwicklung einer kleinen Anfangssiedlung zeigen soll. Mit einer Stadt verliert man ja manchmal den Blick aus dem Auge des kleinen Lehnsherren.
Über den Vorschlag an sich muss ich erstmal eine Nacht schlafen, doch ein paar Fragen möchte ich schon vorher aufwerfen. Kauft man den Einwohner oder tauscht man sie? Beim Tausch wie soll man das mit dem Alter und den Fähigkeiten handhaben? - In dem Sinne das ein junger Einwohner mehr Wert ist als ein Alter und bei den Fähigkeiten der geschulte besser als der ahnungslose. Es könnte das Gefüge in den Siedlungen w/m komplett durcheinander bringen (auch negativ). Wie soll man das machen, da die Kinder ja an die Familie gebunden sind, dass wäre gerade beim Kauf problematisch? ...
Berechtigte Fragen, auf die Antworten gefunden werden müssen - ich die Idee sicherlich nicht fertig gedacht.
Aber zur ersten "Entkräftung der Bedenken"; 1. Die Teilnahme am Heiratsmarkt wird sicherlich etwas "kosten" müssen; - Die Arbeitskraft des Kandidaten (m/w) fällt für 1-2 tage aus, weil er ja in der Stadt sein muss. - Gegf. könnte man eine Art Mitgift ins Spiel bringen, die in einem gesunden Verhältnis steht. - evtl. "Reisekosten" ansetzen 1b. Ein Tausch würde ja voraussetzen, daß man jeweils einen Jungen und ein Mädel schicken muss, um ein Elternpaar zurückzubekommen. Ist in sofern fraglich, da diese ja vermutlich ohnehin früher oder später heiraten würden (sofern es keine Geschwister sind).
2. Fähigkeiten - keine Gedanke drüber gemacht
3. Gefüge: - die Option Heiratsmarkt ist ja genau für den Fall gedacht, daß das gefüge in der Siedlung nicht ausgewogen ist (zb. nur männliche Jugendliche.)
mir ist bekannt, dass es früher wohl die "match maker" gab, also leute die durchs land zogen und die passende braut für den auftraggeber suchten - aber ein heiratsmarkt, also das kommt mir etwas so vor wie ein viehmarkt oder das bestellen ausm katalog. .... oder der überkanditelte rosenverschenker ausm flimmerkasten. da die gesellschaft hier aber nicht patriarchisch ist sonder gleichberechtigt finde ich es unpassend bzw mich sträubt es einfach den "mensch"/figur als hanels-/tauschgut anzusehen. klar kann man sagen "och die gehen da doch freiwillig hin und feiern und wir als lehnsherren geben denen sogar noch das partygeld mit - und wenn sie sich dann da verlieben und mit nem kerl/mädel nach hause kommen, jo mei dann is des halt so!"
PS: ich bin ja selbst einer der betroffenen, also mit nem erwachsenen männerüberschuss und ohne heiratsfähige mädels (altersunterschied von 16 Jahren und mehr, und damit ärgerliche 16 jahre weniger zum kinderkriegen!). In meinen augen ist es die altersverteilung und nicht die geschlechterverteilung die probleme macht.
Ich hab ja auch lange gebibbert weil ich nur weibliche Kinder bekommen hatte. Mittlerweile hab ich, nach fast einem Monat, den zweiten Jungen. Allerdings denke ich, kann man schonmal arg Pech haben, darum fänd ich sowas schon gut. Allerdings können wir uns dann optimale Siedlungen bauen im Sinne der Bewohner, ob das zu balancen ist? Andererseits werden ja immer mehr Zuwanderer gewünscht. Wenn man das erstmal nicht macht sondern zulässt, dass man sich Pärchen "baut" kann man erstmal gucken wie es läuft. Immerhin müssen die dann trotzdem erstmal heiraten und Kinder kriegen und bis man dann arbeitstüchtige Leute dazukriegt dauert es eine ganze Weile. Bei Zuwanderern hat man die Arbeitskraft gleich mehr.
Einen Heiratsmarkt find ich jetzt auch ein bisschen "Viehmarkt" mäßig. Wenn dann würd ich das wie die Vertragsabwicklung machen, man schickt dem Lehnsherr ein Zettelchen mit: "Diese Person will ich gern zu dir auswandern lassen." Der Lehnsherr schickt dann das Zettelchen zurück mit der Person die er wiederum auswandern lassen würde und dann kann man ablehnen oder annehmen.
Natürlich muss wie bei anderen Zuwanderern ein Zelt leer sein in dem derjenige wohnen kann.
vielleicht überschätze ich die Problematik ja, ich kann es nach der kurzen Spielzeit evtl. nicht einordnen. Aber;
ZitatGeschichte
In früheren Zeiten, als die Mobilität in ländlichen Regionen noch sehr eingeschränkt und die Bewohner eines Dorfes meist untereinander verwandt waren, wurde jährlich ein festlicher Heiratsmarkt veranstaltet, um Eheschließungen über Dorfgrenzen hinweg anzubahnen und Inzucht zu vermeiden. Viele der heutigen Volksfeste wie Jahrmärkte und Kirmes entwickelten sich aus Heiratsmärkten. Seit die Mobilität in Europa allgemein gestiegen ist, haben die Jahrmärkte ihre Bedeutung als Heiratsmärkte jedoch verloren.[2]
Dieser Text stammt aus dem eingangs verlinkten Wikieintrag. Es ist also nicht ganz so dramatisch wie befürchtet, und wurde offensichtlich lange Zeit so praktiziert. Und auch heute noch werden große Volksfeste oder die Kirmes in der nächst grösseren Stadt zur Partnersuche genutzt - ob geplant oder zufällig.
Mir geht die Diskussion grade etwas zu sehr in die Richtung "Sklavenmarkt" - so war der Gedanke definitiv nicht gemeint. Ich habe mir lediglich Gedanken darüber gemacht, wie man eine mögliche suboptimale Geschlechterverteilung in einigen Siedlungen halbwegs realistisch ausgleichen kann, und nebenbei evtl. ein Feature für Fürstentümer zu schaffen, ich gehe bislang davon aus, daß diese ein Zusammenschluss von Spielern, ähnlich einer Gilde/Allianz/Stamm - was auch immer aus anderen gängigen Onlinegames sein soll.
Natürlich gäbe es auch andere Wege, die man berücksichtigen einschlagen könnte, zb. wird bei einer Zuwanderung der vorhandene Kinderbestand "geprüft" und entsprechend per Zuwandererfamilie gegengesteuert. (zb. gibt es in einer Siedlung deutlichen Männerüberschuss, brngt die neue Familie "automatisch" eine Tochter mit - oder so.) ähnlich könnte man auch bei den geburten verfahren -
ob das aber dann mehr Sinn macht - oder gar gewollt ist - ist ebenso fraglich.
zu 1b) Nein, ein Tausch würde nicht voraussetzen das man beide Geschlechter schicken muss. Es würde lediglich voraussetzen das ein anderer Spieler einen Einwohner anderen Geschlechts anbietet.
zu 3) Das kann man wohl in er wenigen Fällen dann richtig beurteilen. Ist der Unterschied zwischen Mann und Frau nun 10 Jahre. Die eine Person kann schon heiraten, die andere nicht. Also was macht man nun, man schaut ob man eine andere Person entbehren kann. Sobald die andere Person aber ins heiratsfähige Alter kommt hat man wieder das gleiche Problem, der angedachte Partner wurde verheiratet. Also muss man sich wieder einen Einwohner anderen Geschlechts zulegen. Meiner Meinung nach stört es einfach nur die natürliche Entwicklung in der Siedlung. Auch hat man das Problem, dass man immer einen Einwohner braucht den man tauschen kann.
Ja es gab früher solche Heiratsmärkte,..., aus denen sind ja auch die heutigen Jahrmärkte und Co entstanden. Die Sache ist aber die, dass die Menschen da selber entscheiden konnten ob sie gehen oder nicht.
Bei mir hatte sich das auch irgendwann von alleine gelöst durch etwas Zuwanderung und eigener Anstrengung der Bevölkerung. Am Anfang hatte ich auch das Problem, dass meine Bevölkerung drastisch überalterte, doch sie überlebte. Und dabei gab es da Anfangs noch gar keine Zuwanderung und die Anfangseinwohner waren deutlich älter.
In der vorgeschlagenen Weiße kommt es aber auch auf mich etwas wie ein Sklavenmarkt rüber, wenngleich das beim Vorschlagen nicht beabsichtigt wurde.