ich als Verwalter zahle für den Bau von Unterkünften, bekomme aber dafür im Gegenzug nichts, außer Arbeiter, die ich allerdings auch bezahlen muss. Hier wäre es also richtig, wenn das Bewohnen von Unterkünften eine tägliche Miete bzw. Wohnsteuer kosten würde.
Die zu zahlenden Kosten setzen sich aus Anzahl der Bewohner und deren Alter zusammen. Junge Familien zahlen am meisten, ältere weniger.
So wäre es für uns als Verwalter attraktiver, neue Familien zu gewinnen, um die Kasse aufzustocken.
Dagegen. Einwohner sind so schon wichtig genug als Arbeitskraft und zahlen durch die Anfragen - bei denen die Einwohner ja deutlich mehr zahlen als die nächste Warenbörse oder auchein Spieler - bereits genug.
In einer Wirtschaft hat man Einnahmen und Ausgaben. Ich zahle Gold für die Rohstoffgewinnung in meiner Siedlung und erhalte als Gegenleistung Rohstoffe. Ich befriedige Anfragen meiner Einwohner und zahle mit Rohstoffen und erhalte als Gegenleistung Gold. Allerdings bekomme ich keine Gegenleistung durch den Bau von Gebäuden: ich zahle Gold UND Rohstoffe, aber erhalte keine direkte Gegenleistung außer das Gebäude. Wohin die Rohstoffe beim Bau gehen, ist logisch. Aber wohin geht das Geld und wie kommt es zurück. Wie genau wird es verbucht? Eine Steigerung meines Anlagen-Wertes ergibt sich bisher nicht. Die bauenden Arbeiter verdienen es? Na dann muss es definitiv zu mir als Verwalter zurückfließen!
Naja es fließt auch zurück, durch die neuen Anfragen, die durch das neue Wohngebäude zustande kommen. Klar ist das kein direkter Rückfluss, allerdings würde ich die bereits sehr hochwertige Resource Arbeiter/Einwohner ungern mit den Mieten noch wertvoller machen.
Durch Anfragen fließt es aber viel zu indirekt zurück.
Miete hat insofern einen Sinn, dass sie sich auf neue Einwohner auswirken kann: Hierzu ist es dem Verwalter einer Siedlung möglich, Mietsätze festzulegen. Je höher die Miete, umso gebildetere und reichere Einwohner ziehen hinzu. Reiche Einwohner verlangen dafür aber eine sehr hochwertige Versorgung, welche man erstmal bieten können muss. Arme Einwohner sind billige Arbeitskräfte, die wenig Miete zahlen können, aber dafür keine hochwertige Versorgung verlangen.
Das bringt einen gänzlich neuen Aspekt ins Spiel und macht den Weg zu einem Feature für Steuern frei! Kirchensteuern, Steuern für Sicherheit (Falls mal Überfälle / Kriminalität ins Spiel finden), und so weiter.
Außerdem kann ich als Verwalter dann auch so etwas wie Kindergeld an Familien auszahlen, um so für Nachwuchs anzuregen.
Ich erachte die Idee Steuern zu integrieren auch als eine gute neue Funktion und so fließt auch mehr Geld wieder zurück ins Spiel und verschwindet nicht im "nichts". Für die neue Steuern Funktion sollte es aber auch noch ein paar weitere Features geben, wie das man beim festlegen der Steuern auch gleich sehen kann wie zufrieden eine Bevölkerungsklasse mit der Höhe der Steuern ist. Ist diese Klasse mit der Steuerhöhe extrem unzufrieden verlassen auch Bürger dieser Klasse die Siedlung und suchen woanders ihr Glück. Sind die Steuern hingegen von der Höhe angenehm oder gut für die Bevölkerung wächst der Wohlstand der Bevölkerung stärker und mehr Menschen können sich dazu begeistern in die Siedlung zu ziehen.
Genau, GeneralWorld. So stelle ich mir das vor mit den Steuern.
Zitatund so fließt auch mehr Geld wieder zurück ins Spiel und verschwindet nicht im "nichts"
Das ist nämlich das aktuelle Problem: Geld verschwindet. Im Rechnungswesen darf Geld aber nicht verschwinden, sondern darf nur seine Form ändern (Anlagenwerte, Grundstücke, Rohstoffe, etc).
Zitat von CHRUPP Genau, GeneralWorld. So stelle ich mir das vor mit den Steuern.
Zitatund so fließt auch mehr Geld wieder zurück ins Spiel und verschwindet nicht im "nichts"
Das ist nämlich das aktuelle Problem: Geld verschwindet. Im Rechnungswesen darf Geld aber nicht verschwinden, sondern darf nur seine Form ändern (Anlagenwerte, Grundstücke, Rohstoffe, etc).
Es wird aber mit den Anfragen genauso Geld generiert. Und demnach werden bei einem Bau die Arbeiter bezahlt (geld verschwindet), und stellen dann Anfragen (geld wird generiert).
Steuern verstehe ich als Bedürfnis, vor allem weil das viele Einflüsse haben kann auf Attraktivität, Zufriedenheit etc., aber die Mieten unterstütze ich immer noch nicht, bzw. sollten Mieten kommen, dann sollten eindeutig die Warenpreise der Anfragen gesenkt werden. Ich meine mein hafer steht im Lage rmit einen Wert von 1,40 (was den Kosten entspricht denke ich), bei Bewohnern kann ich ihn aber locker für 6 verkaufen. Kommen dann noch Mieten hinzu, dann ist es ja noch unausgeglichener.
Kleiner EDIT: Muss natürlich etwas ausgeglichen sein - Wachstum und so, aber das ist das 4-fache + Miete dann
Das Geld das man durch Anfragen zurück bekommt soll aber nicht die Baukosten des Wohnhauses zurück erstatten. Das Geld aus den Anfragen erstattet vielmehr die Kosten für den Bau der Produktionsgebäude+Produktionskosten für das Produkt.
Wenn das Hafer bei dir im Lager für 1,40 steht, dann entspricht dieser Preis allen mal den Produktionskosten, man muss dann ja auch noch sehen wie viele Einheiten des Produkts man produzieren und verkaufen muss um am Ende auch noch das Geld für den Bau des Produktionsgebäudes+Gewinn wieder raus zu bekommen.
Vor allem ist irgendwann die Schwelle erreicht, an dem der Erlös durch Anfragen die Baukosten übersteigt. Also kannst du die Anfragen und deren Erlös nicht als Ausgleich zu den Baukosten nehmen, Hoax.
Zitat von CHRUPP Vor allem ist irgendwann die Schwelle erreicht, an dem der Erlös durch Anfragen die Baukosten übersteigt. Also kannst du die Anfragen und deren Erlös nicht als Ausgleich zu den Baukosten nehmen, Hoax.
Selbiges wäre bei Mieten der Fall.
Außerdem bin ich eben der Meinung, dass durch Mieten + den jetzigen Anfragen einfach zu viel geld zurückkommen würde
Na ja, aber wenn man das mal aus Sicht meiner "Leibeigenen" betrachtet: Sie bekommen von mir einen geringen Lohn und ich verkaufe die von ihnen erwirtschafteten Güter an sie mit einem fetten Aufpreis zurück. Da ist aus meiner Sicht eine freie Miete wohl das Mindeste...
Die Anfragen scheinen bisher noch lukrativ zu sein, weil man nur die Basisrohstoffe vertickt. Überlegt mal wie das mit Luxusgütern sein wird. Da wird der Handel über Handelsstädte viel nützlicher.
Außerdem, Hoax:
Nehmen wir an, du wohnst in einer Mietwohnung. Irgendwann werden die Mietkosten die Baukosten überschreiten. Also wohnst du von nun an kostenlos oder doch nicht?
Umlauf des Geldes ist in einer Wirtschaft notwendig. Da reicht es nicht aus, Geld durch Handel fließen zu lassen. Außerdem sind in einer Wirtschaft Steuern ein wichtiger Aspekt, der noch gänzlich im Spiel fehlt. Hierzu würde auch die Miete gehören. Ansonsten muss man Konzept überarbeiten, dass Häuserbau nichts mehr kostet. Oder aber die Bewohner müssen vollständig dafür belangt werden. Anders ist es nicht realistisch. Ich gehe ja auch im echten Leben für mein Geld arbeiten. Im Nachhinein zahle ich auch mehr für Lebensmittel, als ich in der Produktion beisteuere. Und Miete und Steuer blecht man zusätzlich noch...
Zitat von CHRUPP Nehmen wir an, du wohnst in einer Mietwohnung. Irgendwann werden die Mietkosten die Baukosten überschreiten. Also wohnst du von nun an kostenlos oder (...) Anders ist es nicht realistisch. Ich gehe ja auch im echten Leben für mein Geld arbeiten. Im Nachhinein zahle ich auch mehr für Lebensmittel, als ich in der Produktion beisteuere. Und Miete und Steuer blecht man zusätzlich noch...
Zitat von Miriam Meernixe Na ja, aber wenn man das mal aus Sicht meiner "Leibeigenen" betrachtet: Sie bekommen von mir einen geringen Lohn und ich verkaufe die von ihnen erwirtschafteten Güter an sie mit einem fetten Aufpreis zurück. Da ist aus meiner Sicht eine freie Miete wohl das Mindeste...
Miriam beantwortet es dir eigentlich schon. Wir sind hier in Zeiten von Leibeigenschaft und Gutsherren. Diese Leute haben keinerlei Recht an den Wohnungen, es ist aber eine Entlohnung von uns als Gutsherren sie dort wohnen zu lassen. Da mit Maßstäben der jetzigen Wirtschaft ranzugehen ist einfach falsch.
Bei den Steuern stimme ich dir zu, dass diese fehlen. Nur würde der König von uns eigentlich Steuern fordern, und wir würden das ganze wieder Umlagern. (=> 0 Rechnung)
bei den reinen Mieten bin ich dagegen. Weil es vom spielerischen her kein großen Gewinn bringt. Ich erinnere mich an Port Royale (oder Patrizier) dort haben die Arbeiter in Wohlgebäuden gewohnt und dort Miete gezahlt. Die Miete tauchte dann in der Bilanz auf aber das war es das dann. Da gibts keinen Spielraum für Entscheidungen oder Taktiken. Ich glaube da ist das Preis (Programmierung, Balancing) dem Nutzen (Mehr Möglichkeiten im Spiel) schlechter als bei anderen Ideen.
Bei den Steuern könnte ich mir das eher vorstellen. Höhere Steuern -> Zufriedenheit sinkt (Mehr nachfrage nach Kultur, Weniger Zufriedenheit durch erfüllte Nachfrage, Mehr Zufriedenheitsverlust wenn nicht erfüllt) Niedrige Steuern -> Zufriedenheit steigt stellen, Kultur wird nicht zu sehr Nachgefragt.