ich habe mir ein paar Gedanken über die Produktionen mit Feldern gemacht. Es gibt im Moment zwei Arten von Feld Produktionen.
- Welche bei denen die Felder nach dem ernten gelöscht werden (z.B. Weizen) - Welche bei denen die Felder nicht gelöscht werden sonder wiederverwendet und gegebenenfalls neu bepflanzt werden müssen. (z.B. Obst, Pilze)
Jetzt habe ich mir zwei Änderungen überlegt. Erst Mal soll die erste Art der Produktion abgeschafft werden und alle Feld Produktionen sollen nach dem zweiten Schema ablaufen. Eine Weizen Produktion würde dann so aussehen:
- Weizenfelder anlegen - Weizen wächst (automatisch) - Weizen ernten - Weizen wächst wieder automatisch oder muss neu gesäht werden und wächst erst dann (Felder bleiben aber bestehen).
Die zweite Änderung wäre, ich baue beim Auswahl der Felder (Produktionsstart) einen Button ein, der die maximal mögliche Anzahl an Felder automatisch auswählt. So bräuchte man nicht mehr jedes einzelne Feld immer wieder selbst auswählen.
Das beides zusammen hätte folgende Vorteile:
- Es macht wirtschaftlich mehr Sinn bei einem Produkt zu bleiben da man sich das Anlegen der Felder spart. (Spezialisierung führt zu mehr Handel) - Das Starten einer Feld Produktion kann durch weniger Mausklicks gestartet werden. Mit der Ausnahme des Felder Angelegens. - Man muss sich nur ein Mal überlegen wo man die Felder anlegt. Wenn ich die Wege vom Hof zur Feld in die Kostenberechnung einbeziehen, macht es durchaus Sinn sich taktische Gedanken über den Standort der Felder zu machen. (siehe http://gondar-online.forumprofi.de/showthread.php?tid=216)
Der Gedanke, dass die Felder nicht verschwinden finde ich gut. Auch die Möglichkeit mit einem klick alle möglichen Felder in Reichweite des Gebäudes zu bepflanzen.
Das der Weizen aber von alleine wieder anfängt zu wachsen (greife dein Beispiel hier mal wieder auf) finde ich nicht gut. Das ist vollkommen realitätsfern und unlogisch. Man sollte schon wieder die Felder bepflanzen müssen, doch dauert es nicht mehr so lange wie beim ersten mal, da die Felder schon bestehen. Ich würde es aber nicht so genau nehmen beim unterteilen. So sollte es z.B. egal sein ob man nun Hafer,Weizen anbaut, da dies im Grunde genommen einerlei ist. Genauso bei Zuckerrüben und Kartoffeln, sie brauchen alle ähnlich angelegte Felder. Doch auch wenn man von Weizen auf Kartoffeln umsteigt sollte die Anpflanzeit etwas kürzer sein als bei der ersten Bepflanzung, da die Felder ja schon bestehen und nur noch angepasst werden müssen. Die Zeitersparnis ist aber am größten wenn man in der selben "Produktgruppe", wie oben dargestellt bleibt. So bliebe der Vorteil bei der Spezialisierung auf eine bestimmte Produktgruppe und es wäre an sich meiner Meinung nach etwas logischer.
ZitatDas der Weizen aber von alleine wieder anfängt zu wachsen (greife dein Beispiel hier mal wieder auf) finde ich nicht gut. Das ist vollkommen realitätsfern und unlogisch. Man sollte schon wieder die Felder bepflanzen müssen, doch dauert es nicht mehr so lange wie beim ersten mal, da die Felder schon bestehen.
Ja, ich glaub das finde ich auch besser.
ZitatDoch auch wenn man von Weizen auf Kartoffeln umsteigt sollte die Anpflanzeit etwas kürzer sein als bei der ersten Bepflanzung, da die Felder ja schon bestehen und nur noch angepasst werden müssen.
Das wird technisch schwierig. Da ein Weizenfeld immer ein Weizenfeld bleibt, nur der Zustand ändert sich. Nun müsste es seinen Type ändern, und es müssten Gruppen von Produktionen gebildet werden. Vielleicht eine Erweiterung für später...
Interessant wird auf jeden Fall sein, dass die festen Ackerland-Grenzen wegfallen. Z.B. kann man derzeit in der Grundstufe nicht alle Felder der Försterei für Gemüseanbau nutzen.
Alle Felder eines Kulturtyps mit nur einem Auftrag bestellen oder beernten zu können ist sehr interessant. Jau, ohne neue Bestellung geht gar nichts. Korn, Gemüse, überhaupt alles einjährige ist nach der Ernte weg, die Felder werden frisch bestellt.
Ausnahmen wären mehrjärige Kulturen wie Rosen, Hopfen, Obstkulturen. Der Aufwand für das Anlegen der Baum- und Strauchbestände wäre einmalig. Bei der Farm werden ja die Gehege bereits jetzt fest angelegt. Beim Roden von mehrjährigen Anlagen wären die angebauten Ressourcen verloren.
Aber wie soll der Handel gefördert werden, wenn alle Spieler je Gebäude-St das gleiche produzieren können? Wieso sollte ich keinen Weizen anbauen, wenn ich das doch tatsächlich tun kann? Der Weg bis dorthin war lang und beschwerlich. Das Gut wird gebraucht, die Bewohner zahlen gut. Welcher Vorteil würde in Beschränkungen liegen?
Hmmm... Wieso ist festgelegt, in welcher Gebäude-St was produziert werden kann? Praktisch wäre, wenn der Spieler die Auswahl treffen kann:
Grundsätzlich wären alle Produkte baubar. Je Gebäude-St kann man n Produkte in sein Repertuire aufnhemen. Nach jeder Baumaßnahme könnte ein Dialog verfügbar sein. Die möglichen Produkte des Gebäudes wären gruppiert:
Grundprodukte: Folgeprudukte: Endprodukte:
Für jedes Produkt sollte vermerkt sein, welcher Bürgerstand sich dafür interessiert.
Vielleicht gibt es in der Hauptstadt eine Produzenten-Übersicht mit den Einträgen, was wer produziert? Man sucht sich Nischen bzw. quasselt im Chat / Forum. Z.B. produziert jemand Trauben oder Wein? Bzw. ist Wein überhaupt in meiner Stadt oder irgendwo in vertretbarer Entfernung anbaubar? Was nützen mich Futterrübenfelder ohne vorhandene Farmtiere, die sowas brauchen? Wozu baut man Zuckerrüben (oder Zuckerrohr) an, wenn nirgends eine Zuckerrübenfabrik (bzw. Rumdestille) vorhanden ist? Man sollte ermitteln können, welche Produktketten verfügbar sind, welche Parts der Ketten bereits bestehen.
In der Startphase fragen die Einwohner noch nicht nach hochwertigem. Aber sie sollten bereits ab dem Start alle einfachen Grundprodukte benötigen. Zum Grundbedarf sollen durchaus auch einige Farmprodukte gehören. Z.B. Honig wäre ein Luxusprodukt, für welchen sich Tagelöhner nicht interessieren.
Die Hauptmärkte bieten hochwertiges noch nicht an. Aber sie sollten es ankaufen. So kann man schon vorsorgen und hochwertige Grundprodukte anbauen. Wenn die Hauptmärkte in jedem Fall ankaufen, kann man grundsätzlich keinen Fehler machen. Aktuell mag das noch nicht sehr lukrativ sein, doch man erschließt für sich bestimmte Märkte.
Vielleicht sollen Umentscheidungen in der Anbau-Wahl mit (1 Woche) Verzögerung realisierbar sein? Man erkennt ja erst später, wenn zu viele Spieler das gleiche anbauen, wenn einiges in Mangel gerät.
Interessant wäre, wenn man Arbeiter vor-einteilen könnte: Wenn Rita Pavone frei ist, soll sie auf dem Kracherhof Weizen säen / ernten. Man kann umdisponieren, kann freie Arbeiter anderweitig einsetzen, man ist auf jeden Fall nicht so an die Zeiten gebunden.
Eine sicher aufwändige Alternative wäre, dass man für jede Produktion listet, wer in welcher Prioitätsreihenfolge welche Arbeiten übernimmt. Man wird etwa nur die besonders kräftigen Leute für Bäume fällen und Wasser holen vormerken. Die schwächeren, weniger attraktiven Leute würden dort arbeiten, wo gerade ein Platz frei wird.