Die Heimat ist der recht kleine Kontinent "Kainur" auf Gondar, einer Welt, die durchaus unserer Erde recht ähnlich ist. Die "Ohyrul" sind eine noch recht junge, stolze, für Entdeckung und Abenteuer bereite Spezies.
Als die Seefahrer jüngst gelernt hatten, nach den Sternen zu navigieren, war die Zeit gekommen, Schiffe für lange Reisen auszurüsten, das weite Meer zu erkunden. Was mag es wohl jenseits der bekannten Inseln geben? Würde sich der doch recht beengte Lebensraum erweitern lassen? Die Seeleute waren zuversichtlich und vermochten es, die Neugier der Leute zu wecken.
Alles schien sich unter einem guten Mond anzulassen. Ein Mitglied des Hochadels, Herzog "Faimark von Gondarfels" festigte die aus dem öffentlichen Säckel bereitgestellten Mittel um einen gar stattlichen Betrag aus seinem privaten Vermögen. Er verriet es nicht, doch er fand, es sei an der Zeit, einen etwas höheren Titel anzustreben. Falls es ihm gelänge, in der Ferne Land zu entdecken, es in Besitz zu nehmen und zu bevölkern, sollte das allemal genügen, ihm die Königswürde zu bescheren. Alle, die an der Expedition teilnahmen, erhofften aus verschiedenen Gesichtspunkten hohen Nutzen.
Nun, dort draußen, so fern der Heimat zeigte die See mehrfach, welch enorme Kraft und Macht die Elemente des Wassers und der Luft verkörpern, wenn sie vereint agieren. Wirkliche Verluste waren allerdings nicht zu beklagen, als die Besatzungen nach mondelangen Kreuzfahrten schon leicht am Resignieren waren, als dann tatsächlich ein Ausguck das so lang ersehnte Wort aus dem Krähennest brüllte.
Ja, was Herzog "Faimark von Gondarfels" in Besitz nehmen konnte, war kein Eiland. Es war ein solider, in mehrere Landmassen aufgeteilter Kontinent, nach ersten vagen Schätzungen vielleicht sogar größer als die geliebte Heimat "Kainur". Der Herzog taufte den Kontinent auf den Namen "Launtra".
Man hatte mit wilden, durchaus sehr starken Tieren gerechnet und hatte die Erkundungstruppen solide ausgerüstet. Doch nicht nur wegen der Tiere erwies sich die Maßnahme als sehr sinnvoll. Man wollte es nicht so gern wahr haben, doch "Ohyrul" sind nicht die einzige intelligente Spezies auf Gondar. Viele nomadisch lebende Stämme wurden entdeckt. Ab und an hatten Horden oder Sippen begonnen, kleine, vor der teilweise recht massiv bedrohlichen Tierwelt hinreichend befestigte Siedlungen zu erschließen. Gestützt wurde die Sesshaftigkeit durch einfachste Formen des Ackerbaues.
Irgendwie schienen die Wilden den "Ohyrul" doch recht ähnlich zu sein. Möglicherweise stammten beide Spezies von den gleichen Ahnen ab. Vielleicht waren die Unterschiede vor allem auch nur äußerlich und beruhten wohl vor allem auf den doch recht verschiedenen Lebensräumen und Lebensweisen. Auf die Distanz war näheres nicht feststellbar. Die Barbaren zeigten sich jedenfalls wehrhaft und mieden gegenseitige Annäherung strikt. Wollten die "Ohyrul" nicht beschämt und enttäuscht weiter ziehen, wollten sie ihr eigenes, reifes Siedlungssystem, den gewohnten befestigten Städtebau in "Launtra" realisieren, waren klärende Kämpfe unvermeidbar. Das weite Land würde jedenfalls beiden Völkern reichlich Platz bieten.
Eine Kurierflotte wurde gut mit kostbaren Dingen und in Launtra entdeckter edler Nahrung ausgestattet und in die Heimat entsandt. Mit dessen Rückkunft wurde die sehr wohlwollende Zustimmung der "kainurer" Honoratioren überbracht verbunden mit der Bitte, weitere besondere Dinge zu senden. Eine Aussiedlerflotte würde der Kurierflotte bald folgen.
So kam es, dass Herzog "Faimark von Gondarfels" seine Feste auf der Insel "Nubrial" einrichtete und (5) Macht- und Handelszentren auf dem Kontinent verteilt erbauen ließ. Als das Land nun als hinreichend gesichert gelten konnte, ordnete er ein ausladendes Fest an, sammelte die Würdenträger um sich und ließ sich mit aller Einvertsändnis zum König krönen. Vielleicht könnte eines fernen Tages gar die Kaiserkrone in Aussicht stehen? Doch bevor an solches auch nur zu denken sein wird, werden die ankommenden und noch viele weitere Zusiedler enorme Arbeit leisten müssen. Sicher werden einge erprobte Könige nötig sein, ein solides und gefestigtes Kaiserreich zu begründen.
--- Lässt sich was damit anfangen? Der etwas eigene Stil ist gewollt, muss aber so nicht bleiben. Wenn die vorgeschlagenen Namen nicht gefallen, sind millionen bessere möglich. ---
Das könnte meist die Vorgeschichte von Gondar sein, also warum wir alle überhaupt da sind. Verleit dem Spiel jedenfalls einen schönen Rollenspiel Charakter.
Wenn ihr sowas mögt, das wäre prima. Dann war das wirklich jahrelange Training in diversen glücklosen RPG-Projekten keine verlorene Zeit. Nur Story, auch von mehreren vorangebracht, aber ohne wirkliche Coder und Grafiker, das nützt einfach nix und endet irgendwann unweigerlich...
Gut. Bei der vorgestellten Version wäre klar, wieso es einen fernen König und die befestigten Handelsmetropolen gibt und sich viele um ihren Aufstieg bemühen. Als Fernziel wird die Kaiserkrone angestrebt. Bis das ggf. so weit ist, wäre das Spiel sicher so hoch gebaut, dass es sowieso irgend etwas "höheres" anstreben muss, wenn es nicht auf der Stelle treten will. WoW ist keine Lösung. Zelda hat damals prima Möglichkeiten aufgezeigt. Gondar startet bodenständig. Sollen ggf. verhalten nach und nach Alchymie, Magie dazu kommen? Es muss dadurch keineswegs kriegerisch werden.
man könnte sicherlich eine Art Vorgeschichte zu Gondar ins Spiel integrieren. Vielleicht gibt es Bücher im Spiel die man lese kann. Ohne jetzt großen spielerischen Zweck einfach nur so für mehr Atmosphäre. Man könnte ja kleine Büchern im Spiel erhalten als Belohnung für Quests oder ähnliches. In den Büchern, stehen dann Geschichten aus Gondar. Wie es aussieht hast du ja Lust Geschichten zu schreiben.
Aber Magie wird es wohl in Gondar nicht geben. Es sollte nicht zu sehr in Richtung fantasy gehen.
Magie kann tatsächlich sehr leicht in klare Fantasy abdriften. Für Gondar wird auf jeden Fall ein realistischer Verlauf passen. Hab schon die "Barbaren" nicht in die Monsterwelt driften lassen. Ich denke ja auch, das passt irgendwie gar nicht. Gefährliche Abenteuer in der Tierwelt sollten schon eher Sinn machen. Tierwelt kann bodenständig und auch exotisch sein.
Jetzt fehlt mir allerdings ich sag mal inspirierenden Quasseln. Lebensraum und Politik sollen belebt werden. Was beschäftigt die Städte im Zusammenspiel? Wie erreicht man ergänzende, konforme Wege? Worauf und wie können Spannungen entstehen?
Kann / soll es möglich werden, auf Zu- und Abwanderung irgendwie Einfluss auszuüben?
Können sollen die Oberhäupter im Untergrund Gesindel für Karawanenüberfälle gegen Beteiligung zu verdingen? Vielleicht möchte man eine bestimmte Stadt, eine Gruppierung schwächen und selbst daraus Nutzen ziehen? Räuber und Piraten können ggf. angeheuert oder gar ausgesandt werden. - Es ist klar, dass solche Elemente auch entgleiten, ihr eigenes Süppchen rühren können. Eiserne Kontrolle müsste dann konkret erreichbar sein.
Was auch immer. Die Inspiration verlangt nach Quasseln, nach Input.
In welchem Umfang würden in absehbarer Zeit und auch längerfristig reale Vorhaben umsetzbar sein? Eine gute Story will nicht leer laufen, will nicht aufbauschen. Wenn sie etwa realitätskonform läuft, wird es gut sein.
Nach der angestrebten Entwicklung würden sich auch Quests ausrichten. Man soll möglichst überlegen, knobeln, auch mal probieren müssen. - Hole -> Bringe systeme sind sicher keine Quests sondern nur Beschäftigungstherapie.