Habe nun die die alten Threads zum Thema gelesen. Es hat sich also was getan. Ich bin mit 3 Familien, 10 EW gestartet. Geeignete blühreife EW sind für beide Beschlechter vorhanden. Eine kleine Hütte steht seit 2 Tagen neu und leer. OK, die wollen noch nicht. Das ist aber momentan nicht wichtig. In der Produktion kann ich nur 4 EW + Ruhezeiten, also etwa 5 oder 6 EW beschäftigen.
Bisher ging es hinreichend zügig voran. Heute war der Verdienst mit ca. 2000 Au (hatte nicht speziell drauf geachtet) aber doch recht gering. Andere Spieler waren schon erschreckt über "zu viele" Anfragen. Nun, das Minimum ist recht gering. Ich denke, das sollte um gut 25% höher liegen. Dann nachsehen, ob das ganze gefälliger wird. Mehr Arbeitsplätze aufbauen wird immer teurer. Ein echter Cowboy von damals würde lachen, wenn er erführe, wie teuer hier ein simpler Tierchenhof ist. Also die erste "fortgeschrittene" Entwicklungsphase darf kerniger, zügiger ausfallen.
Zuzug muss gar kein Problem sein. Am Anfang wurden alle zupackwütigen Hände mehr als benötigt. Aber bereits am 2. Tag durfte ich kaum noch Naturressis abbauen. Mehr hätte mich pleite gemacht. Jetzt sind erst mal verstärkt Anfragen, Umsätze wichtig. Die Zufriedenheiten liegen unter 80%, ich mag schätzen, dass ich morgen, Übermorgen ausbauwillig sein werde. Aber das ist volle Utopie. Nicht mal für eine Hütte wird das möglich sein. Je nach Anfragen will dann aber sicher zügig die ganze Kette höher gezogen werden. nachher darf es sicher wieder gemächlicher gehen. Aber jetzt der erhoffte Schritt verlangt ordentlich viel. Die Vorbereitung mit den dringend benötigten Reserven gestaltet sich recht zähflüssig. Real sehe ich nicht wirklich Land.
Für später mag ich ganz unkompliziert mit Pioniergeist denken. Verfügbare Arbeitsplätze, verfügbarer Wohnraum sollten genügen. Bevölkerungsdruck aus den Metropolen, die Städte werden zu unterschiedlichen Zeiten weiter Bewohner aufnehmen können.
Über später vermeidungspflichtigen Inzest wurde noch nicht gesprochen. Neu gegründete Familien der eigenen Stadt werden normalerweise einen der 3 vorhandenen Familiennamen tragen. Also muss von und nach außen etwas geschehen. Unkompliziert und natürlich wäre, wenn sich Heiratswillige überall in verwalteten Städten umschauen. Als Wohnung würden sie bevorzugt eine der beiden Heimatstädte wählen, ansonsten eine andere Spielerstadt. Steht gar keine Spielerwohnung leer, müssten sie wohl Geduld haben. In eine "Wildstadt" ziehen fände ich gar nicht gut. (Im alten Westen waren das zugestaubte Geisterstädte. )
die Stadtentwicklung ist schon bewusst relativ langsam. Sonst ist man zu schnell am Ende angelangt und außerdem erhalten die Gebäude dann mehr gefühlten Wert als wenn man alle zwei Tage wieder ein neues baut. Ich denke hier muss das Spiel noch mit zusätzlichen Aufgaben (Spezialisierung, Termingeschäfte, Aufträge) mehr Inhalte schaffen damit man eher das Gefühl von vorankommen hat. Außerdem kommt noch eine Bilanz hinzu, so dass man sein Vermögen anwachsen sieht.
Warum wärst du mit dem Abbau von Naturressis pleite gegangen? Gerade Lehm und Stein sollten am Anfang Gewinne bringen. Der Holz Preis dagegen ist gerade am Boden.
Die Bevölkerung zufrieden zu stellen sollte auch herausfordernd sein und bring auch gleichzeitig gutes Gold. Findest du dies sollte leichter sein?
ZitatÜber später vermeidungspflichtigen Inzest wurde noch nicht gesprochen
In der selben Familie wird nicht geheiratet. Wenn es zu einer Hochzeit kommt, dann bekommt die neue Familie einen neuen Namen. Das ist zwar in der Realität nicht so aber sonst wurden ja die Namen nach und nach aussterben und alle nur noch gleich heißen. Die Möglichkeit, dass neue Familien in die Siedlung kommen wird es geben. Das ist einer der nächsten Features die ich einbauen will.
Zitat von Kliff In der selben Familie wird nicht geheiratet. Wenn es zu einer Hochzeit kommt, dann bekommt die neue Familie einen neuen Namen. Das ist zwar in der Realität nicht so aber sonst wurden ja die Namen nach und nach aussterben und alle nur noch gleich heißen. Die Möglichkeit, dass neue Familien in die Siedlung kommen wird es geben. Das ist einer der nächsten Features die ich einbauen will.
Da meine Familien aussterben werden, ist das auch besser... Familie 1 hatte 1 Kind Familie 2 hatte 1 Kind Familie 3 hatte 2 Kinder Natürlich haben die Kinder von Familie 1 und 2 geheiratet (= Familie 4). Die Eltern der Familien 1, 2 und 3 sind nun zu alt um Kinder zu bekommen, und die 2 Kinder von Familie 3 dürfen nicht wegen Inzest. Familie 4 hat nun 1 Kind (Baby), welches keinen "gleichaltrigen" Partner mehr finden wird. Mir werden also erstmal die Eltern der Familien 1, 2 und 3 wegsterben, dann das kinderlose Geschwisterpaar, dann die Neufamilie, und schließlich das Baby, oder vielleicht auch das Baby und ein Geschwisterchen, welches wegen Inzest auch wieder nicht darf.
die Entwicklung gefällt. Aufbau und Entwicklung empfinde ich unabhängig vom "darf sein / darf nicht sein" als natürlich und gesund. Mir ging es drum, mal so die ersten Eindrücke zusammenzufassen. Im harten Kontrast kenne ich Spiele (vor allem 1 Spiel mit "L" ), da spürt man richtig, wie gerade die Grundentwicklung bewusst gezielt regelrecht mickrig und gedrosselt läuft.
Nur, wenn man auf frischer St 3 gerade die weitere Entwicklung sehen und hochschätzen kann, und genau an dem Tag ist der Gewinn etwa an einem Minimalpunkt, sieht man halt subjektiv einen sehr langen, zähen Weg vor sich. Aber nun, heut hatten sie wieder ihren guten Hunger + die Aussicht auf die anvisierten Boni, da wird auch der gefühlte Tiefpunkt gut entschärft.
Pleite war ich nicht. Aber es wäre passiert, wenn alle voll die Ressis weiter abgebaut hätten. Verkaufen würde ich Ressis nur aus Schonwald und Tagebau. Der Förster ist durchgängig beschäftigt. Ab heut arbeiten auch die Steinbrecher und Lehmbuddler wieder fast voll. Die Kosten sind ja viel geringer als bei Holz. Und die Arbeit dauert deutlich länger.
*hihi*, irgendwie hatte ich erwartet, dass aus Geschwistern nicht mal Nichten und Neffen werden. Also wird das nix mit der Gilde und Generationen.
edit: moin Karana, dich hat es hart getroffen. Dass es nun besser wurde, der Trost muss bis zur Beta warten. Aber es ist nicht angenehm.
Jau, ich muss mich total korrigieren. Sobald man die Marktkarren hat + eine Stadt mit reichlich Ressis, geht es enorm flott voran. Man kann nach Schätzung einiges stehen lassen und später wieder bissele nachforsten. Zumindest in einem ausgedehnten Spiel wird die Stadt viel Platz brauchen. Eine große, voll beschäftigte Bevölkerung kann ein interessantes Langzeitziel sein.
Ich finde, die Bevölkerungsentwicklung müsste noch einmal thematisiert werden. Ich hab nicht den Eindruck, dass die Bevölkerungszahl überhaupt zunimmt. Ich persönlich hatte noch nie mehr als 10 arbeitsfähige Bürger gleichzeitig, im Gegenteil, es scheint sogar mehr so, als würde die Bevölkerung schrumpfen. Um die neue Zuwanderung bemühe ich mich gar nicht erst, da der Aufwand für vlt. 2 Bürger im Monat meiner Meinung nach viel zu teuer und mühsam ist. Doch das mal beiseite gestellt, die Bevölkerung sollte ja auch ohne Bürger die aus dem Nirwana kommen wachsen, doch dies ist in meinen Augen nicht der Fall.
Hmm. Bei mir war nach (grob geschätzt) 3 Wochen eine Heirat. Bis sich dann was tut, bis Pampersrocker dann endlich arbeitsfähig werden, das dürfte sehr viel Geduld brauchen. Irgendwie war das alles auch ohne das Update zu zähflüssig, schon beinahe abturnend geworden.
Nach dem Reset bleibt die Attrsktivität auch bei Rathaus St 2 auf 2 Sternen. Förster, Ziehbrunnen und eine leere Hütte für den nächsten Bürger haben daran nichts geändert. Irgendwie denke ich, dass auch mit der Hütte für EW 12 und Bauernhof die 2 Sterne bleiben. Falls nicht, sind 12 EW in nun absehbarer Zeit eine solide Sache. Mal schauen, wie es sich weiter anlässt.
edit: Ach ja. Ich erwarte dann ja nach einiger Zeit 5 Familien. Mehrere Junge werden nach und nahc heiratsfähig. Da wird die Chance auf Nachwuchs größer.
ich habe mit dem Patch 1.8.1 die Geburtenrate und Hochzeitswahrscheinlichkeit noch mal angepasst. Außerdem ist das Bevölkerungslimit aufgehoben.
@GeneralWorld
Bei deiner Siedlung ist im Moment das Problem, dass die Bevölkerung überaltert ist. Ohne Einwanderer wird da nicht mehr viel passieren befürchte ich. Auch wenn die Wahrscheinlichkeiten nun erhöht wurden. Ich denke, dass sich im Moment noch die Probleme von führen Versionen bemerkbar machen (Kinder alle von gleichen Geschlecht, Zu wenig Anfangs Bevölkerung usw.)
Würde auf dieses Thema gerne noch einmal wieder zurück kommen.
Aus eigener Kraft wächst die Bevölkerung nämlich (fast) nicht. Aus jeder Ehe müssten alleine 2 Kinder hervorgehen, damit die Bevölkerung zumindest gleich bleibt. Doch 2 Kinder + 2 Elternteile = 4, womit die volle Auslastung eines kleinen Hauses. Es ist ja auch so, dass das 1 Kind nicht heiratet, weil es noch nicht alt genug ist/... bevor Kind 2 geboren wird. Die Eltern sind später ja auch schon zu alt um nach dem Auszug des Kindes noch einmal ein Kind zu zeugen. Daher könnte wenn dann nur durch große Häuser die Bevölkerung leicht wachsen, da dort 5 Menschen drin leben können. Das Problem bleibt ja, dass man auch immer noch Arbeiter als Händler rausziehen muss und so schon die Arbeiter zahlen (fast) nicht mehr steigen.
Ab welchen Alter heiraten die Einwohner derzeit und in welchem Alter bekommen sie Kinder? Würde sonst vorschlagen das sie schon jünger heiraten und Kinder bekommen. Desweiteren würde ich vorschlagen, die max. Bewohnerzahlen der Beiden Hausgrößen jeweils um 1 zu erhöhen, also auf 5 bzw. 6.
der Händler hat ja nichts mit dem Wachstum zu tun. Der Einwohner der zum Händler gemacht wurde kann ja weiterhin in seinem Heim Kinder machen und kriegen (Wie auch immer er das macht).
Bei den Häuser stimmt es natürlich, dass bei 4 Personen keine Vergrößerung nötig ist. Ich habe es jetzt so geändert, dass ab Holzhütte bei beiden Häuser eine Person mehr da sein kann. Ab dem nächsten Patch ist es geändert.
Eine Familie kann der Händler noch haben, doch als potentielle Arbeitskraft fällt er erstmal weg. Ist ja auch nicht so, als würde ein Händler reichen und es waren ja auch noch weitere Berufe mal angedacht, da fallen dann schon so einige Arbeiter weg.